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Egal wie Merkels Machtkampf endet, der Hauptgewinner steht fest, und das ist die Alternative für Deutschland

Erstens geht es schneller, zweitens als man denkt.

 

Sie alle kennen sicher das Kugelstoßpendel, auf vielen Schreibtischen ein beliebtes Accessoire. Ganz ähnliche Mechanismen scheinen derzeit in den Machtzentren der SPD zu wirken. Wurde gestern noch Herr Gabriel als Verlierer des Tages durch das mediale Dorf gejagt, so ist es heute der nun schon zum zweiten Mal entgleiste Zug des Martin Schulz.

Begründet die Presse den Rückzug von Martin Schulz als designierter Chef des Außenministeriums als bloße Reaktion auf innerparteiliche Kritik, so greift sie – wie so häufig – viel zu kurz.

Tatsächlich erleben wir hier den Niedergang einer einstmals großen etablierten Partei. Längst hat die selbsternannte Möchte-Gerne-Parteielite abgehoben und somit jeden realen Boden unter den Füßen verloren. Nicht nur gegenüber dem Wähler, sondern auch gegenüber der eigenen Parteibasis. So ist das eben, wenn man seine Partei so rasant und unverschämt von allen Inhalten, die die Parteimitglieder eint, entleert und genau das Gegenteilige propagiert, von dem, was die eigenen Parteimitglieder als nützlich und zielführend bewerten.

 

MARTIN RENNER – Kommentar zum Rückzug von Martin Schulz und zur GroKo


 

Wir erinnern uns an das knappe Ergebnis des SPD-Bundesparteitages in Bonn zum Ergebnis der Sondierungsgespräche. Mit der Parteijugend hat man es sich bereits verscherzt. Doch nun wird offenbar auch der Parteiführung langsam bewusst, dass die permanenten 180-Grad Wenden von Herrn Schulz niemandem mehr zuzumuten sind.

GroKo nein, GroKo ja. Mitglied in einem Merkel-Kabinett nein, jetzt plötzlich designierter Außenminister. Schon vorher ließen die Werte diverser Meinungsumfragen keinen Zweifel am Enttäuschungsniveau des Wählers und der eigenen Parteibasis.

Kann man offensichtlicher und ausschließlicher auf das eigene Wohl, die eigene Machtposition fokussiert sein? Wer möchte einen Außenminister, der heute „Hü“ sagt, obwohl er sich gestern noch mit entschlossenem „Hott“ der Konkurrenz entledigte?

Die SPD liegt offensichtlich sterbenskrank darnieder. Schlecht für die SPD, gut für Deutschland.

Ähnliches steht der CDU bevor. Die Kanzlerin, die letztlich aus Eigennutz(?) die eigene Partei bis zur Unkenntlichkeit entkernt, bekam bereits im Wahlkampf zu hören und zu spüren wie der Bürger denkt. Auch hier ist das Murren und Scharren in der Partei kaum mehr zu überhören. Nach dem Schauspiel der vergangenen Wochen und wahrlich viel zu üppigen „Opfergaben“ an die SPD.

Wir werden weiterhin gespannt zuschauen, wie die CDU unaufhaltsam den Weg der Democrazia Cristiana einschlägt.

Auch der CSU sind diese Spielchen nicht unbekannt. Horst Seehofer ließ zwar gehörig Federn, sicherte sich aber durch seinen Schachzug als nunmehr „Superminister“ die Krone seiner Karriere. Da fragt man sich doch ratlos, wessen Federn das eigentlich waren und zweitens, welche Krone nunmehr der Wähler und Bürger beanspruchen darf.

Über die Ein-Mann-Veranstaltung FDP braucht man keine weiteren Worte mehr zu verlieren. Sie sei hier nur als mahnendes Beispiel genannt. Die etablierten Parteien sind zu reinen Machtapparaten und Kaderstrukturen verkommen. Oder, wie ich schon immer in meinen Vorträgen mahnte: Sie sind zu einem festen Bestandteil einer Beutegemeinschaft geworden.

Eine Beutegemeinschaft aller Parteien, im Verbund mit Kirchen, Gewerkschaften, NGOs und Medien, die nach vielerlei Kriterien agiert – das Wohl unserer Nation und ihrer Bürger findet sich nicht darunter.

Die etablierten Parteien haben offensichtlich fertig. Es fehlt ihnen nicht nur an geeignetem Personal, sondern schlimmer noch: Sie verlieren offenbar jede Scham, werden geradezu schamlos. Der Rückhalt sowohl der Wählerschaft, als auch der eigenen Basis wird machtpolitischen Interessen geopfert.

Für diese politisch sehr unappetitlichen Theaterstücke kann der vom Wähler bestellte Theaterkritiker „AfD“ nur ein klares und sehr deutliches Urteil fällen:

Es ist höchste Zeit für die Alternative für Deutschland, dass sie diese unwürdigen, unserer Demokratie schadenden Altparteien aus dem Spielplan streicht.

Es ist höchste Zeit für eine neue Inszenierung.

Inhaltsbeschreibung des neu zu inszenierenden Stücks:
Wir haben eine über 40 Jahre währende linksideologische Indoktrination in unserem Land. Sie nannten das: Fortschritt und Freiheit. Meinten aber: Refeudalisierung der Politeliten und Entmachtung des bürgerlichen Souveräns. Nun ist die Zeit für die politische Umkehr gekommen. Revolution durch freiheitliche, patriotische und konservative Kräfte, als ein grundlegender und nachhaltiger struktureller Wandel, natürlich auf der Basis des Rechts und unseres Grundgesetzes.

Wie sagte schon Lenin:

„Die Zeit für revolutionäre Umkehr ist dann gekommen, wenn die da „Oben“ nicht mehr können – und die da „Unten“ nicht mehr wollen.“

Wir machen das – AfD.
Ganz im Gegensatz zu Merkels Bonmot „wir schaffen das“.

 

Quelle: Martin E. Renner

1 Kommentar zu “Egal wie Merkels Machtkampf endet, der Hauptgewinner steht fest, und das ist die Alternative für Deutschland

  1. Rieder , Michael

    Alles richtig ! Es wird Zeit das die Politik wieder die Wirtschaft bestimmt und nicht die Wirtschaft die Politik und das noch mehr unabhängige Leute in den Bundestag kommen die nicht auf der Gehaltsliste der Unternehmen stehen . Weiter so AfD !

    Gefällt mir

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