Sonstiges

Deutschland ist die Heimat meiner Werte. Ein großartiges Land!

Vielen lieben Dank – Über 350 Antragstellern (hauptsächlich Delegierte und antragsberechtigte ganze Landesvorstände und Kreisvorstände), haben einen Sammelantrag zur Stiftungsanerkennung auf dem AfD-Bundesparteitag in Augsburg bei der Bundesgeschäftsstelle fristgerecht eingereicht.

 

FÜNF FRAGEN AN IMAD KARIM

1.) Herr Karim, mit 19, mithin vor über 40 Jahren, sind Sie Ende der siebziger Jahre nach Deutschland gekommen und haben hier ein Studium der Medien- und Sozialwissenschaften aufgenommen. Was hat Sie bewogen, nach Deutschland zu gehen und welches Bild hatten Sie resp. Ihre im Libanon verbliebene Familie und Freunde von diesem Land?

Ich bin in einem offenen Elternhaus aufgewachsen und das Glück, dass ich über meine agnostische Familie ein sehr positives Bild vom westlichen Kulturkreis hatte. Bereits im Libanon faszinierte mich sehr, wie die Deutschen den Weg zur Demokratie nach einer zwölfjährigen Unterbrechung so schnell wiederfanden.

2.) Zu Beginn der 90er Jahre bereisten Sie die Krisengebiete im Nahen Osten, berichteten für verschiedene deutsche TV-Sender hauptsächlich aus dem Libanon und erlangten viele Auszeichnungen sowie Fernsehpreise. Hat sich die Wertschätzung Ihrer damaligen Kollegen ob Ihres Auftretens als Redner z.B. auf Veranstaltungen der AfD geändert?

Den Bruch mit meinen ehemaligen Kollegen erlebte ich schon vor der AfD-Ära. Bereits nach 9/11 vertrat ich die Ansicht, dass wir uns der Warnung vor den Gefahren des politischen Islam widmen sollten und keinesfalls eine Appeasements Politik betreiben dürfen. Meine Haltung ist bei meinen Kollegen nicht sonderlich gut angekommen. Spätestens seit meiner Vortragsreihe bei der AfD existiere ich für meine Kollegen faktisch nicht mehr.

3.) Als Kenner der ARD und ihrer Sender verfügen Sie über einen tiefen Einblick in die Struktur des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, der von sich behauptet, objektiv zu berichten. Würde Sie eine These unterstützen, daß diese Medien seit Ende der 70er Jahre zunehmend ihre Objektivität und kritischen Geister verloren haben und so zu einem „Staatsfunk“ geworden sind?

Leider sind die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten längst keine objektiven Berichterstatter mehr, sondern sie sind missionarisch unterwegs. Sie propagieren uns eine „Wahrheit“, die mit der Realität nichts aber gar nichts zu tun hat. Stellen Sie sich vor, Sie hätten einen Nachbarn, der Ihnen jeden Morgen sagt, was Sie gerade gefrühstückt haben, obwohl er nie in Ihrem Haus war oder nie sehen konnte, was Sie und ob Sie überhaupt gefrühstückt haben. Wenn Sie aber diesem lästigen, ahnungslosen Nachbarn widersprechen, gelten Sie in der Hausgemeinschaft als Störenfried. So oder ähnlich geht es vielen Menschen, wenn sie sich die „Realitäten“ der Öffentlich-Rechtlichen anschauen und Widerspruch melden.

4.) Wenn Sie Ihr jetziges Bild von diesem Land mit dem von vor ca. 40 Jahren vergleichen, was hat sich hier wesentlich zum Vor- resp. Nachteil geändert?

Deutschland wird jeden Tag ein Stück mehr „vernahöstlicht“ und das bedeutet, wenn es so weitergehen sollte, dass unsere Kinder und Enkelkinder in einem Deutschland leben würden, das mit unserem Deutschland von heute kaum Ähnlichkeit haben würde. Es ist eine Katastrophe und ein Genozid, die erst spät zu spät erkannt werden könnten.

5.) Sie sind im Kuratorium der Desiderius Erasmus Stiftung ehrenamtlich tätig. Was hat Sie bewogen, sich in dieser Stiftung zu engagieren und wie wollen Sie sich hier einbringen?

Ein Grund war und ist, dass ich die Person von Frau Erika Steinbach und ihr Demokratieverständnis sehr schätze. Der andere Grund ist: ich lebe in diesem Land seit 41 Jahren. Deutschland ist die Heimat meiner Werte. Insofern bezeichne ich mich als Wertepatriot und als solcher ist es mir eine große Freude, wenn ich die Möglichkeit bekomme, mich für dieses großartige Land demokratisch und parteiunabhängig einzusetzen. Wo könnte ich das besser und tun, als in einer Stiftung, wie in der Desiderius-Erasmus-Stiftung?

 

Quelle: Desiderius-Erasmus-Stiftung e.V.

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